Erweiterung Schulanlage Riedmatt Zug

Projektdaten

Dreh- und Angelpunkt der Schulanlage ist der zentrale Pausenplatz der erweiterten Schulanlage.

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Die beiden vorgeschlagenen Neubauten orientieren sich in ihrer Ausrichtung am bestehenden Schulbau sowie an den benachbarten Tennisplätzen und Sportfeldern. Der campusartige Charakter der gesamten Anlage wird dadurch erhalten und gestärkt.

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Der gedeckte Pausenbereich des projektierten Neubaus korrespondiert mit dem weit auskragenden Dach der Sporthalle. Die beiden geschützten Raumnischen ergänzen den Pausenplatz.

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Vier massive T-förmige Stützen tragen die Geschossplatten des Schulhauses. Sie definieren die Mitte des Gebäudes und spannen jeweils drei Felder in Quer- und Längsrichtung auf. Die Klassenzimmer liegen zweiseitig belichtet in den Ecken, während die mittlere Schicht flexibel möbliert und als Pausen-, Lernhalle oder Gruppenraum genutzt werden kann.

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Die vorgeschlagene Struktur ermöglich für jedes Geschoss eine hohe Flexibilität . So entsteht eine unterschiedlich programmierbare Lernlandschaft, die den Anforderungen moderner Unterrichtsformen gerecht wird.

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2016
Offener Wettbewerb
Ort: Zug
Programm: Neubau Schulhaus und Kindergarten mit Option zur Erweiterung
BGF: 1900m2
Bauherrschaft: Baudepartement Stadt Zug
Projektteam: Kaschub, Meier Architekten
Umgebung: Neuland Architekturlandschaft

 

Die beiden vorgeschlagenen Neubauten orientieren sich in ihrer Ausrichtung am bestehenden Schulbau sowie an den benachbarten Tennisplätzen und Sportfeldern. Der campusartige Charakter der gesamten Anlage wird dadurch erhalten und gestärkt. Eine gute Anbindung in alle vier Himmelsrichtungen sowie eine hohe Durchlässigkeit vernetzen den Campus mit seiner Umgebung.
Die beiden Neubauten spannen zusammen mit dem bestehenden Schulhaus einen Platz auf, der inmitten der Anlage zu liegen kommt. Über seine Diagonale wird eine Sequenz an Plätzen aufgereiht.
Vier massive T-förmige Stützen tragen die Geschossplatten des Schulhauses. Sie definieren die Mitte des Gebäudes und spannen jeweils drei Felder in Quer- und Längsrichtung auf. Die Klassenzimmer liegen zweiseitig belichtet in den Ecken. Ein mittleres Feld übernimmt die dienenden Funktionen. Der zentrale Raum lässt sich frei möblieren und bespielen. So kann er als zusätzliches Klassenzimmer oder Pausenraum genutzt werden, oder lässt in Verbund mit einem angrenzenden Raum eine Miniaula oder Gruppenraum entstehen. Öffnungen schaffen über alle Räume hinweg vielfältige Bezüge und Bewegungsmöglichkeiten. So entsteht eine Lernlandschaft mit hoher Nutzungsflexibilität über das gesamte Geschoss hinweg, die den Anforderungen moderner Unterrichtsformen gerecht wird.
Das neue Gebäude der Unterstufe ist so projektiert, dass es im Sinne einer zukünftigen Erweiterung mit zwei weiteren Geschossen mit insgesamt acht Klassenzimmern aufgestockt werden kann.