Wohnhaus Flims

Projektdaten

Einschnitte öffnen das kristallförmige Volumen und richten es auf seine Umgebung aus.

1/18

Das Gebäude zeigt auf jeder Seite ein eigenständiges Gesicht.

2/18

Zum Hang und Dorf gliedert sich das Gebäude mit einer giebelständigen Fassade in das Siedlungsbild ein.

3/18

Die Einschnitte lösen das Dach an zwei Ecken vom Volumen.

4/18

Die ausgeprägte Hanglage und die Sicht auf den Flimserstein bestimmen die Orientierung, Form und Gestalt des Wohnhauses.

5/18

Der Weg durch die drei Geschosse enthüllt eine Abfolge verschiedener räumlicher Qualitäten. Im untersten Geschoss umschliessen die Wände private Kammern.

6/18

Eine fliessende Abfolge durch unterschiedliche Räume prägt das mittlere Geschoss.

7/18

Seinen Abschluss findest das räumliche Gefüge im obersten Geschoss mit einem offenen, plastisch geformten Raum.

8/18

Eingangshalle. Die Atmosphäre im Innern des Gebäudes ist geprägt durch wenige auserlesene Materialien, die naturbelassen zur Anwendung kommen.

9/18

Einbauten aus Seekiefernholz und glänzende Glasmosaikflächen setzen punktuelle Akzente in der Abfolge durch die Räume.

10/18

Grosszügige Öffnungen erlauben Ausblicke in die Bergwelt.

11/18

Das spitzzulaufende, prismenförmige Dach und die plastisch geformte Betonwand gliedern den offenen Raum in Bereiche unterschiedlicher Atmosphäre.

12/18

Die Dachform ist bestimmendes Element des obersten Geschosses.

13/18

Die Bibliothek aus Arvenholz versteht sich als zeitgemässes Pendant zur traditionellen Bauernstube.

14/18

Eine über alle drei Geschosse führende Betonwand gliedert den Grundriss in eine zum Hang und eine zum Tal orientierte Seite.

15/18

Die Waschtische sind als Mobiliar dem fliessenden Erschliessungsraum zugeordnet.

16/18

Das rauhe vorverkohlte Holz (Sou Sugi Ban) der Fassade bildet einen starken Kontrast zu den flächigen strukturellen Öffnungen.

17/18
18/18

2017–2020
Direktauftrag
Ort: Flims GR
Programm: Einfamilienhaus mit Option Abgrenzung einer Einlegerwohnung
BGF: 300m2
Bauherrschaft: Privat
Projektteam: Dominique Meier / bis Bauprojekt Kaschub, Meier Architekten
Bauleitung: Francesco Forcella 
Projektstatus: Gebaut
Fotos: Lukas Murer Fotoarbeiten

 

Das Wohnhaus für eine fünfköpfige Familie ist auf einem unbebauten Grundstück im Siedlungsbestand von Flims geplant und realisiert worden. Die ausgeprägte Hanglage des Grundstücks und der Blick zum markanten Flimserstein legen die Ausrichtung fest und bestimmen Form und Gestalt des Wohnhauses mit. Grosszügige Öffnungen in der Fassade setzen das Innere der Wohnräume mit der Berglandschaft in Beziehung.
Der Weg durch die drei Geschosse enthüllt eine Abfolge verschiedener räumlicher Qualitäten. Die Grösse der Räume und deren Anordnung tragen den unterschiedlichen Funktionen der Geschosse Rechnung. Im untersten Geschoss umschliessen die Wände private Kammern. Eine fliessende Abfolge durch unterschiedliche Räume prägt das mittlere Geschoss. Seinen Abschluss findet das räumliche Gefüge im obersten Geschoss mit einem offenen Raum. Dieser wird durch das spitzzulaufende, prismenförmige Dach und die plastisch geformte Betonwand in Bereiche unterschiedlicher Atmosphäre gegliedert.
Die Raumanordnung im untersten Geschoss ermöglicht zu einem späteren Zeitpunkt mit wenigen Eingriffen die Abgrenzung einer separat erschlossenen Einlegerwohnung.